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Schaumverschmutzung?!

Die meisten Schaumstoffe werden in der Natur nicht abgebaut, was zu extremer Umweltverschmutzung führt. Die Entsorgung von Schaumstoffresten wird daher für Hersteller und Verarbeiter immer wichtiger. Schaumstoff ist ein voluminöses, aber leichtes Material. Welche Entsorgungsmethoden gibt es also? Wie lässt sich die ursprüngliche Verschmutzung beseitigen?

Woher stammen die Schaumstoffreste?

Seit der erste Schaumstoffblock hergestellt und in Zuschnitte umgewandelt wurde, stellt sich die Frage, was mit dem verbleibenden Verschnitt geschehen soll. war auf dem Köpfe von Experten und Fachleuten der Schaumstoffindustrie.

Schaumstoffreste – oder Schaumstoffabschnitte – sind ein natürliches Nebenprodukt der Schaumstoffproduktion. Aus Effizienzgründen ist der Schaumstoffverarbeiter bestrebt, aus einem Rohmaterialblock so viele Bauteile wie möglich herzustellen und somit die Menge an Schaumstoffresten zu minimieren. Dennoch entsteht bei nahezu jedem verarbeiteten Schaumstoffblock zumindest eine geringe Menge an Restmaterial.

Flexible Schäume wurden ursprünglich während des Zweiten Weltkriegs für die Verwendung als Flugzeugbeschichtungen entwickelt. Die Produktion war jedoch gering, und erst in den 1950er Jahren begannen Chemiekonzerne wie DuPont, BASF und Dow Chemicals mit der Entwicklung von Toluoldiisocyanat und Polyurethanpolyolen, die für die Herstellung von Polyurethan- und Melaminschaum in großem Maßstab erforderlich waren.

Schätzungen zufolge beliefen sich die Abfälle aus Weichschaum der letzten 60 Jahre auf Millionen Tonnen. Doch wohin sind diese Schaumstoffe verschwunden? Noch ernüchternder ist vielleicht, dass die gleiche Frage auch für Polyethylen, Melaminschaum und andere geschlossenzellige Materialien gilt, deren Produktion ebenfalls jährlich zu Tonnen von Abfall und Ausschuss führt.

Methoden zur Entsorgung von Schaumstoffresten

Die Entsorgungsmöglichkeiten für Schaumstoffreste hängen maßgeblich von der Dichte und Qualität des produzierten Materials ab. Allzu oft wird die Verbrennung von Schaumstoffresten als Standardmethode zur Abfallbeseitigung angesehen.

Weichschaum lässt sich relativ leicht verbrennen. Dabei entstehen jedoch giftige Dämpfe, die sowohl für die beteiligten Personen als auch für die Umwelt gefährlich sind. Diese Bedenken haben Schaumstoffhersteller und -verarbeiter dazu veranlasst, nach neuen Wegen zu suchen, um die jährlich anfallenden großen Mengen an Schaumstoffabfällen zu bewältigen.

Können Schaumstoffreste recycelt werden?

Die Suche nach einer neuen Methode ist weitaus besser und entspricht den modernen Bestrebungen, alle unsere Abfallmaterialien zu recyceln. Bislang ist jedoch die einzige volumetrische Verwendung von Schaumstoffresten die Herstellung von rekonstruiertem Schaumstoff, auch bekannt als Chipfoam.

Dabei wird Schaumstoff in kleine, wenige Millimeter große Stücke zerkleinert und zu einem großen Block zusammengefügt, der anschließend auf unterschiedliche Dichten komprimiert wird. Chipfoam findet Anwendung in Verpackungen, Fußmatten und Schallabsorptionsplatten, wird aber hauptsächlich als Teppichunterlage verwendet.

Hersteller von Teppichunterlagen sind daher bestrebt, möglichst viel Schaumstoffabfall für ihre jeweiligen Werke zu sammeln. Im Laufe der Jahre haben diese Werke effiziente Methoden entwickelt, um Abfallmaterialien von Schaumstoffverarbeitern weltweit zu sammeln und an ihre Unterlagsfabriken zurückzuschicken. Dadurch wird die Menge an Abfall, der anderweitig entsorgt werden muss, drastisch reduziert.

Schaumstoffabfälle landen immer noch auf Mülldeponien

Obwohl bei der Herstellung von Spanschaum große Mengen an Restschaum verwendet werden, wird in der Regel Neuware benötigt. Das bedeutet, dass der Schaum, der auf Stoff oder Klebeband laminiert wurde, in der Regel für die Herstellung von Teppichunterlagen unbrauchbar wird.

Die gleichen Probleme gelten für geschlossenzelligen Polyethylenschaum. Auch hier wird Schaumabfall von Verarbeitern gesammelt und zu einer Produktionsanlage zurückgebracht, wo er granuliert wird. Daraus werden dann beispielsweise Bodenmatten und Spielplatzmatten hergestellt. Polyethylenschaumabfall, der weiteren Verarbeitungsprozessen unterzogen wurde, kann jedoch nicht wiederverarbeitet werden und muss ebenfalls auf alternative Weise entsorgt werden.

Was passiert also mit all dem Schaumstoffabfall, der nicht recycelt werden kann? Auch Polyurethanstaub, Blockhäute und andere Nebenprodukte des Umwandlungsprozesses müssen berücksichtigt werden. Wir wissen, dass die Verbrennung gefährlich ist, daher bleibt in der Praxis nur die Deponierung.

Zwei Arten des ecuadorianischen Pilzes Pestalotiopsis können Polyurethan unter aeroben und anaeroben Bedingungen, wie sie beispielsweise am Boden von Mülldeponien vorkommen, biologisch abbauen. Dieser Prozess dauert jedoch Hunderte von Jahren, und bisherige Studien haben keine Möglichkeiten zur Beschleunigung des Abbaus aufgezeigt.

Wie geht es mit der Branche weiter?

Die Zersetzungszeit von Schaumstoffabfällen stellt eine enorme Herausforderung für die Schaumstoffindustrie und auch für umweltbewusste Verbraucher dar. Wir sehen und begegnen Schaumstoff täglich, und unsere Abhängigkeit von diesem vielseitigen Material macht es unwahrscheinlich, dass die Produktionsraten in absehbarer Zeit nachlassen werden.

SINOYQX ist es gelungen, eine nachhaltige Entwicklung zu erreichen, bei der alle Melaminschaumstoffe (Melaminschaumspäne oder -abfälle) kommerziell eingesetzt werden können, um die Umweltverschmutzung zu reduzieren.